Puukkos Tipp: Wurmkur schützt Hund und Mensch

Hunde sind viel draußen, tollen herum und kommen dabei auch mit fremden Materialen in Verbindung. Vor allem mit Kot anderer Tiere bzw. Hunde. Dies birgt erhebliche Gefahren, unter anderem kann sich ein Hund dadurch mit Würmen infizieren. Diese Würmer nisten sich im Darm ein und leben dort munter vor sich hin. Sie ernähren sich von den Nährstoffen wie Vitaminen oder Mineralien, wodurch der Körper unterversorgt werden kann. Ein Gewichtsverlust kann die Folge sein. Auch können Würmer, die nicht rechtzeitig erkannt werden, zu einer Schädigung des Darmes führen, ganz zu schweigen von der rasanten Vermehrung. Denn Würmer können täglich viele hundert Eier legen, woraus sich wieder Würmer entwickeln.

Vorbeugen ist wichtig

Immer wieder hört man den Tenor, dass man einen Hund prophylaktisch keiner Wurmkur unterziehen muss. Das ist falsch! Sicherlich muss kein Hund, der nicht von Würmern befallen ist, eine Wurmkur machen, da Würmer aber in den wenigsten Fällen erkannt werden – im Kot sind die Eier meist nicht so ohne Weiteres sichtbar – ist eine vorbeugende und vor allem regelmäßige Wurmkur sinnvoll. Hier gehen die Meinungen auseinander. Sprechen die einen von mindestens einmal im Vierteljahr, sagen die anderen, dass einmal im Jahr ausreicht. Fakt ist: Welpen sollten häufiger einer Wurmkur bekommen, als erwachsene Tiere. Bei letzteren reicht tatsächlich eine pro Jahr.

Vor allem dann, wenn kleine Kinder in der Familie leben, ist besondere Sorgfalt geboten. Denn wir wissen: Kinder stecken sich alles in den Mund. So ist die Gefahr, sich mit Würmen zu infizieren, sehr hoch, denn viele Wurmarten machen auch vor dem Menschen nicht Halt. Und bei einem Kleinkind, dessen Abwehrkräfte sowieso noch nicht so ausgeprägt sind, wie beim erwachsenen Menschen, sind Würmer besonders heikel.

Bei Befall schnell handeln

Wird ein Wurmbefall beim Hund festgestellt, sollte schnellstens eine Wurmkur durchgeführt werden. Diese wird dabei mehrfach hintereinander angewendet, um sicherzustellen, dass nicht nur die Würmer selbst abgetötet werden, sondern auch die Larven, die erst später schlüpfen.

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