Puukkos Tipp: Tatsachenbericht eines Paketzustellers

Dass Paketzusteller nicht gerade den besten Job haben, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Manche sprechen auch von den „armsten Säuen der Welt“. So weit möchte Holger Schossig, der Autor des Buches „Sie kommen heute aber spät!“ nicht gehen. In seinem Buch erzählt er über seine Erlebnisse bei einem der großen deutschen Paketdienste. Nicht alles war schlecht, wenngleich die Bezahlung unterirdisch und der Lohn lächerlich waren. Es blieben aber auch amüsante Erlebnisse im Gedächtnis, die er nun zu Papier gebracht hat.

1280 Tage Paketzusteller – Wahnsinn³

Der Untertitel des Buches sagt es schon: Normal war der Job wohl nicht. Da geht es vor allem um die Beziehung des Paketzustellers zu seinen Kunden, die ihm so einiges abverlangt haben. Während die einen schwerhörig waren und nicht wussten, was man von ihnen will, glaubten die anderen dem Zusteller vorschreiben zu können, wann er die Pakete zu bringen hat. Probleme gab es nicht nur mit Kunden, sondern auch mit Kollegen und Vorgesetzten, mit der Polizei, dem Wetter, der Technik und dem Verkehr. Wintereinbrüche im Mai, blinde Passagiere im Paketauto oder auch Notfallprotokolle, die es gar nicht gab, setzten Holger Schossig zu.

In seinem Buch berichtet er auf eine witzige Art und Weise über diese Erlebnisse. Der Kunde wird mit Sicherheit nach der Lektüre den Paketzusteller in einem anderen Licht sehen und sich in dem Buch in der einen oder anderen Situation wiedererkennen.

Der Autor

Gelernt hat Holger Schossig in einer TV-Redaktion, musste 2005 dann aber den Job als Paketzusteller annehmen, da er dem Staat nicht auf der Tasche liegen wollte. Dass daraus dreieinhalb Jahre wurden, war so nicht geplant. Gut so, wäre sonst sein Buch „Sie kommen heute aber spät!“ 1280 Tage Paketzusteller – Wahnsinn³ nicht entstanden. Erschienen ist es als E-Book und als Taschenbuch und kann direkt über die Seite des Autorsunter www.holger-schossig.de/buch bezogen werden.

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