Puukkos Tipp: Der Kamin ohne Schornstein

In modernen Häusern und Wohnungen ist ein Kamin in der Regel nicht mehr vorgesehen. Wärme liefert zuverlässig und quasi auf Knopfdruck die Heizung. Vorbei sind die Zeiten, in denen man Holz im Keller stapeln musste, um es in der Wohnung schön warm zu haben. In Zeiten, in denen man keine andere Möglichkeit hatte, hat wohl keiner an die Romantik gedacht, mit der ein Kamin in der heutigen Zeit einhergeht. Damals hatten die Menschen keine andere Wahl. Heute holen sich viele, die die Möglichkeit dazu haben, diese Kamine wieder ins Heim. Bei einem Hausbau kann dieser bereits von vorne herein geplant werden. In Wohnungen und Häusern, in denen noch kein Kamin vorhanden ist, gibt es dafür andere Lösungsmöglichkeiten.

Kein Ruß, kein Abzug, keine Geruchsbildung

Sicherlich ließe sich ein Kamin auch nachträglich in ein Haus einbauen, das aber kostet. Hinzu kommen der Aufwand, den man damit hat, und oft auch logistische Probleme. Wer es einfacher haben möchte, der sollte sich den sogenannten Ethanol Kamin einmal genauer betrachten. Optisch hat der den gewöhnlichen Kaminen schon so einiges voraus, denn ihn gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Auch an einen Platz ist der Ethanol Kamin nicht gebunden. Der Grund: er braucht keinen Abzug und auch keinen Schornstein. So lässt er sich problemlos sogar mitten im Zimmer positionieren.

Betrieben wird der Kamin mit Bioethanol. Dies ist ein abgasfreier, umweltfreundlicher und geruchsarmer Brennstoff, der zum Großteil aus pflanzlichem Alkohol besteht. Hier riecht nichts, hier bildet sich kein Rauch oder Qualm, hier muss kein Holz nachgelegt werden – es ist einfach ein Kamin für jeden Anspruch. Ob aus Metall, feuerfestem Glas, Stein oder auch Granit, optisch macht er so einiges her und lässt sich perfekt in die Wohnumgebung integrieren.

Kostet der herkömmliche Kamin in der Nachrüstung mit Sicherheit mehrere tausend Euro, ist der Ethanol Kamin bereits für einige hundert zu bekommen. Durch die umweltfreundliche Verbrennung verursacht Bioethanol auch kein CO2, denn der Brennstoff ist CO2-neutral – im Gegensatz zum Holz! Rund 50 Prozent des Holzes besteht nämlich aus Kohlenstoff, der zur CO2-Produktion beiträgt und dabei fast das Doppelte an Emissionen produziert. Auch wenn bei der Verbrennung nur so viel freigesetzt wird, wie bei der Photosynthese aufgenommen wurde.

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