Puukkos Tipp: Elektrisch rauchen ist gesünder

Gleich mal vorweg: Rauchen ist ungesund! Wir möchten hier auf keinen Fall den Anschein erwecken, dass irgendeine Art von Rauchen gesund ist oder dass man durch diesen Artikel zum Rauchen animiert werden soll. Fakt aber ist auch, dass der Rauch einer herkömmlichen Zigarette um Längen gesundheitsgefährdender ist, als das Rauchen einer elektrischen Zigarette, auch E-Zigarette genannt. In den folgenden Zeilen soll nicht etwa zum Rauchen von E-Zigaretten animiert werden, wenn noch gar nicht geraucht wird, sondern dargestellt werden, warum das Rauchen von elektrischen Zigaretten nicht so schädlich ist wie Tabak.

4.000 Stoffe, die schädigen können

Nikotin und Teer sind zwar die Stoffe, die am bekanntesten sind und die auch immer in mg-Angaben auf den Zigarettenpackungen zu finden sind, es sind aber nur zwei von rund 4.000 Stoffen, die durch den Rauch einer gewöhnlichen Zigarette inhaliert werden. Weitere bekannte Gifte sind Blausäure, Arsen, Formaldehyd und Kohlenmonoxid. Am besten ist es natürlich, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Wer das jedoch nicht schafft, der kann als Alternative auf die E-Zigarette ausweichen.

Das Für und Wider solcher Zigaretten wird schon länger kontrovers diskutiert. Eine Studie von T.R. McAuley, die im Oktober 2012 veröffentlicht wurde, hat nun herausgefunden, dass das Rauchen einer E-Zigarette keine signifikanten Risiken für die menschliche Gesundheit aufzeigt. Das Fazit dieser Studie: Im Vergleich zur Tabakzigarette verursachen E-Zigaretten nur sehr geringe Belastungen. Es gehe von diesen Zigaretten keine erkennbare Gefahr für die menschliche Gesundheit aus.

Nebel statt Rauch

Der große Unterschied von E-Zigarette zur herkömmlichen Tabakzigarette liegt darin, dass bei der elektrischen Variante kein Verbrennungsprozess stattfindet, sondern diese nach dem Verdampfungsprinzip funktioniert. Diese Zigaretten bestehen aus einem Verdampfer und einem Akku. Damit auch etwas verdampfen kann, braucht es eine Flüssigkeit, das sogenannte E-Liquid. Weiterhin werden ein Docht, meist aus Metall oder Glasfasergeflecht, und eine Heizspirale benötigt. Beim Ziehen an der Zigarette schaltet sich nun diese Heizspirale ein, wodurch das E-Liquid verdampft und man dieses inhalieren kann.

Das Liquid besteht aus Glycerin, Propylenglykol, Lebensmittelaromen und Wasser. Der Hauptbestandteil, Propylenglykol, auch Propandiol genannt, ist zum Beispiel in Zahnpasta und Kaugummi zu finden und ist als Lebensmittelzusatzsstoff E 1520 zugelassen. Erhältlich ist die Flüssigkeit mit und ohne Nikotin, aber auch mit und ohne Aroma. Die oben genannte Studie bzw. die Ergebnisse wurden selbstverständlich nur auf die Liquide ohne Nikotinzusätze angewendet. Verwendet werden können Liquide in Kartuschen, die sofort einsatzbereit sind, aber auch nachgefüllt werden können. So kann jeder seine bevorzugte Geschmacksrichtung finden.

Vor 50 Jahren begann alles

Die E-Zigarette wurde zwar erst in den letzten Jahren bekannt, wurde allerdings schon im Jahr 1963 zum Patent angemeldet. Das Konzept stammt von Herbert A. Gilbert, dessen Idee jedoch niemals in die Produktion ging. Die Version, die heute auf dem Markt ist, stammt vom Chinesen Hon Lik, der sie 2003 herausbrachte. Seit 2006 ist die E-Zigarette auch bei uns zu haben.

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