Puukkos Tipp: Berufsunfähigkeit absichern

Sich abzusichern für den Fall, dass man nicht länger in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, kann für die verschiedensten Personengruppen sinnvoll sein, vom Arbeitnehmer bis zum Studenten, von der Hausfrau bis zum Freiberufler. Doch es kommt auf die Bedingungen an.

Zunächst entscheidend ist das Lebensalter. Alle Arbeitnehmer, die zu Jahresbeginn 2013 52 Jahre und älter waren, genießen die Vorzüge der gesetzlichen Rentenversicherung. Durch einen Abschluss auf privater Basis können sie den Unterschied zum Nettoeinkommen ausgleichen. Alle, die jünger sind, können nur die Erwerbminderungsrente in Anspruch nehmen, die einem Viertel, höchsten der Hälfte des Nettoeinkommens entspricht. Die Voraussetzungen dafür liegen vor, wenn der Arbeitnehmer krankheitshalber nicht mehr als drei Stunden täglich zu arbeiten in der Lage ist. Kann er aber Hilfsarbeiten ausführen, sieht die Sache anders aus.

Die Hälfte des Nettolohns wird dann gezahlt, wenn die tägliche Arbeitszeit drei bis sechs Stunden beträgt, unterhalb von drei Stunden nur ein Viertel. Ein Anspruch entsteht generell erst, nachdem mindestens fünf Jahre lang Rentenversicherungsbeiträge gezahlt worden sind, sodass erst nach Ablauf dieses Zeitraums der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll wird. Hausfrauen, Arbeitslose und Studenten können sich damit eine Rente bis zur Höhe von 1.000 Euro monatlich sichern. Für Handwerker, Selbstständige und Freiberufler ist es oft die einzige Möglichkeit, weil sie ja keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen und somit auch keinen Rentenanspruch erwerben.

Vergleichen lohnt

Da zurzeit bereits etwa ein Fünftel der werktätigen Bevölkerung nicht mehr dazu in den Genuss kommt, die Berufstätigkeit bis zum Erreichen der Altersgrenze auszuüben, empfiehlt es sich grundsätzlich, die Absicherung gegen dieses Risiko zu suchen. Um den geeigneten Anbieter zu finden, ist ein Versicherungsvergleich angeraten, den man im Internet anstellen kann. Ebenso ist es möglich, die kostenlose telefonische Beratung in Anspruch zu nehmen. Um zu einem Ergebnis kommen zu können, müssen persönliche Daten angegeben werden. Dabei ist neben dem erreichten Lebensalter auch das Geschlecht von Bedeutung, auch die Frage, ob der potenzielle Versicherungsnehmer raucht. Dann muss der im Moment ausgeübte Beruf benannt und die Frage beantwortet werden, ob es sich um eine selbstständige Tätigkeit handelt. Von Interesse ist auch der Anteil von Bürotätigkeiten im Vergleich zu körperlicher Arbeit. Weitere Detailfragen folgen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *